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  Hallo Fans, ich bin Marion

und ich heiße Euch willkommen in meiner ganz persönlichen HSV-Welt. und......................, im „Eigentlich“.
Denn eigentlich wollte ich Euch von hier aus hinüberführen in mein Postershop, das heißt, der Weg dorthin ist immer noch offen, doch gibt es da leider nicht mehr das zu sehen und zu erstehen, was ich zu Beginn einige Tage lang präsentiert habe.
Die Geschäftsstelle des HSV hat mir untersagt, Euch an meinen Kreationen in der Form teilhaben zu lassen, wie ich es gern getan hätte.

Wir leben nun mal leider in einer Norm- und Parameterwelt, die beherrscht wird durch strenge Bestimmungen.
Sicher sind Regeln und Gesetze innerhalb einer Gemeinschaft oder Gesellschaft sinnvoll und notwendig, und in vielen Fällen sind diese auch ein hilfreicher Leitfaden zur Orientierung aber ich bin sicher, dass jeder von uns auf Anhieb auch eine ganze Reihe von Bestimmungen nennen könnte, deren Sinn sich der Begrifflichkeit der meisten von uns entzieht.

Über dieses Thema lässt sich endlos diskutieren und philosophieren, zumal jeder von uns seine Welt natürlich nur von seinem persönlichen Blickwinkel, aus seinem eigenen Inneren heraus betrachten kann.
Aber lassen wir das an dieser Stelle, denn hier geht es ja nicht um Philosophie, sondern um den HSV.
Aus meinem Postershop musste ich meine Motive in der ursprünglichen Form entfernen, aber zum Glück gibt es ja noch keine Bestimmung die mir verbietet sie Euch zumindest zu zeigen, und somit dem wohl natürlichen Bedürfnis eines jeden „Künstlers“ zu folgen, die Welt an seiner Kreativität teilhaben zu lassen.

Nun kann man auch wieder endlos darüber philosophieren, was Kunst überhaupt ist und ob das, was ich mache überhaupt etwas mit Kunst im weitesten Sinne zu tun hat.
Aber auch das nun nicht an dieser Stelle. Aber es hat zumindest etwas mit Kreativität zu tun und ich bin nun mal gern kreativ.
Sicher erwarte ich nicht, dass jedem das was ich kreiere gefällt, denn das ist ja gar nicht möglich. Deshalb stelle ich alles was ich öffentlich präsentiere stets erwartungsfrei in den Raum.
Ich sage immer, es ist völlig egal, was jemand tut, sagt oder denkt, es wird immer Menschen geben, die ihn gerade deshalb lieben oder mögen, und solche, die ihn gerade deshalb nicht leiden können. Warum sollte ich mich also verbiegen und gegen meine eigene Natur handeln.
Ich versuche lediglich zu vermeiden, mit Leuten aneinander zu geraten, die nun mal am längeren Hebel sitzen.

Die entfernten Ex Poster könnt Ihr hier nun bald in meiner Galerie betrachten.

Stein des Anstoßes war meine Verwendung der HSV Raute und der Worte Hamburger Sportverein bzw. der Buchstabenfolge HSV, weil diese Komponenten dem Markenschutz unterliegen.
Aber da ich nun mal Gefallen daran gefunden habe, meine Leidenschaft als HSV – Fan in schwarz-weiß-blauen Kreationen auszudrücken, wollte ich damit nicht aufhören, muss mich aber nun gewissen Einschränkungen unterwerfen und beschränke mich deshalb auf rein abstrakte Grafik-Spielereien in schwarz-weiß-blau, denn diese Farben stehen zum Glück ja nach wie vor auch dem Rest der Welt uneingeschränkt zur Verfügung.

Und für einen Fan des HSV ist dieser besondere Teil seiner Welt nun mal schwarz-weiß-blau.

Und so sind nun auch einige der Motive, die ich aus rechtlichen Gründen aus dem Postershop entfernen musste, dort in etwas veränderter Form wieder zu sehen. Es war für mich eine interessante Herausforderung sie so umzugestalten, dass ich durch die engen Maschen des Markenschutznetzes schlüpfen kann ohne die schwarz-weiß-blaue Welt eines HSV-Fans ganz verlassen zu müssen.

Und letztlich sehe ich das Ganze so, egal wie kompliziert, schwierig oder undurchschaubar ein Gesellschaftssystem auch sein mag, so besteht eine Gesellschaft doch immer nur aus einzelnen Menschen. Zumindest ist mir persönlich noch nie „die Gesellschaft“ begegnet, sondern eben immer nur einzelne Menschen. Und so bestimmt letztlich jeder Einzelne, egal ob Entscheidungsträger für irgendwas oder „nur“ Endverbraucher, wie er mit diesem System und mit seinen darin verhafteten Artgenossen umgeht.
Das soll nun keineswegs heißen, dass mit zweierlei Maß gemessen werden soll. Doch es bleibt bei aller Enge unseres systembedingten Parameternetzes zum Glück dennoch immer ein kleiner Ermessensspielraum, und so kann jeder für sich entscheiden inwieweit er die jedem offenstehende Option „die Augen zudrücken“ nutzt.

Thema Postershop Ende ;-)


Und hier geht’s nun weiter mit meiner ganz persönlichen HSV Geschichte und meinem ganz persönlichen HSV Song, den ich vor rd. 3 Jahren geschrieben habe. Und wer will, kann ihn sich am Schluss auch anhören.
Allerdings empfehle ich dringend, zuvor die Entstehungsgeschichte dieses Liedes zu lesen, denn die erklärt die qualitativ magere Umsetzung und macht das Anhören dann vielleicht etwas erträglicher ;-)


Ich.......und der HSV

Ich und der HSV


Es begann vor nun rd. 10 Jahren, dass ich von einem sporadischen Fußballgucker – nur Länderspiele u. WM – so allmählich zu einem ausgewachsenen HSV Fan mutierte. Im nördlichsten Bundesland, in dem ich lebe, regiert unter Fußballfans nun mal der HSV. Und da die meisten Freunde in meinem Umfeld richtige Fans sind, blieb es nicht aus, dass sie mich irgendwann mit ihrer Leidenschaft angesteckt haben.
Zu Anfang war es weniger der HSV selbst der mich veranlasste ihm an den Wochenenden die Daumen zu drücken und auf die begehrten 3 Punkte zu hoffen, als viel mehr die gute und heitere Stimmung, nach einem Sieg herrschte.
Doch mit der Zeit begann ich, das Treiben auf dem Rasen selbst immer bewusster und aufmerksamer wahrzunehmen und zu verfolgen.
Ich hatte bis dahin jedoch noch nie ein life Spiel im Stadion erlebt. Hatte es immer abgelehnt, weil ich mich in großen Menschenmassen immer sehr unbehaglich fühle.
Doch irgendwann gab ich dem ständigen Drängen nach und damit endlich Ruhe ist, ließ ich mich überreden wenigstens einmal mitzukommen und schloss mich etwas widerwillig unserer kleinen Fangemeinde an.

Seit dem Tag war es um mich geschehen. Der HSV hatte mein Herz für alle Zeit erobert. Ich war fasziniert und überwältigt von der mitreißenden Atmosphäre im Stadion und von da an war ich bei fast jedem Heimspiel und auch einigen Auswärtsspielen dabei. Und wenn nicht, dann klebte ich auf jeden Fall zu Hause in Echtzeit auf meinem Fernsehsessel und fieberte so manches mal bis an die Grenze zum Herzinfarkt mit. Und es war mir plötzlich unbegreiflich, dass es eine Zeit gegeben hat in der ich Fußball tödlich langweilig fand.

Irgendwann kam es dann, dass unsere kleine Fangemeinde überlegte, ob wir nicht einen offiziellen Fanclub gründen sollten und eine Weile stand diese Idee im Raum und da ich Hobbygrafiker bin wurde ich gefragt, ob ich nicht ein Logo für uns kreieren könnte, und ich machte mich ans Werk.
Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und es gefiel auch den anderen.
Ich machte daraus einen Aufnäher für unsere „Fan-Verkleidung.“ Und damit begann für mich eine neue Schaffensphase. Die Arbeit an dem Logo hat mir großen Spaß gemacht und ich fing an, mir neue Motive für noch weitere Aufnäher auszudenken und daraus entstand dann ein neues Hobby.

Irgendwann dachte ich, wenn meine Kreationen den Fans in meinem Umfeld gefallen, gefallen sie vielleicht auch anderen HSV Fans.
Kurz und gut, einige Wochen später hatte ich eine Sondergenehmigung der HSV Geschäftsstelle und durfte bei jedem Heimspiel in der Nordkurve meinen kleinen Verkaufsstand aufbauen, an dem ich meine Aufnäherkollektion präsentierte.

Es war ein Plusminus-Null Geschäft, denn das Material für meine selbstgebauten Aufnäher war so teuer, dass kein Gewinn übrig blieb, ganz zu schweigen von der stundenlangen Arbeit die darin steckte, aber das war mir wurscht.
Die kreative Arbeit machte mir großen Spaß und kam bei den Fans gut an. Und ich war bei jedem Heimspiel life dabei.. Und das Beste war, als Inhaber einer sog. Arbeitskarte brauchte ich keinen Eintritt zu zahlen. Das war mir Lohn genug.

Und so konnte ich drei Saisondurchläufe miterleben auf eine Weise wie sie nur den Inhabern einer solchen Arbeitskarte vergönnt ist.

Ich war immer drei Stunden vor Spielbeginn im Stadion, also zwei Stunden vor Publikumseinlass.
Da war zunächst diese Stille in der riesigen noch leeren Arena. Ich baute meinen kleinen Stand auf und dann setzte ich mich auf eine der oberen Stufen der Stehtribüne und beobachtet das Treiben der Leute um mich herum, die damit beschäftigt waren alles herzurichten.
Da war das Reinigungspersonal das geschäftig überall herumwuselte, da waren die Shopbetreiber oder die Leute, welche für die kulinarischen Bedürfnisse sorgen und die Lieferanten, die alles herankarrten was dafür nötig ist.
Unten am Platz waren die Fernsehleute mit ihrem Equipment beschäftigt, die ersten Ordner drehten ihre Runden und links von meinem Blickfeld, tauchten im VIP Bereich immer mal einige „Schlipsträger“ in ihren dunklen Anzügen auf.
Das soll nun keineswegs abwertend klingen, sondern einfach nur die besondere Arbeitskleidung für einen speziellen Job beschreiben.
Ich persönlich mache keinen Wertunterschied zwischen einem Menschen in z.B. rotem Overall mit einem Besen in der Hand oder einem sehr wichtig aussehendem Menschen in feinem Zwirn.
Auf die einen sehe ich nicht herab und zu den anderen nicht hinauf. Mir ist egal ob ich einen „Bettler“ oder einen „König“ vor mir habe, denn für mich ist jeder Mensch ein einzigartiges Individuum und ein jeder hat seinen Platz in dieser Welt, den er auf seine ganz spezielle Weise ausfüllt. Und wie er das tut, ist allein seine Sache und liegt in seiner Verantwortung.

Und............äh, halt, stopp, Marion, deine „self-made-Philosophenseite“ ist woanders ;-)

Also weiter im Text

Diese Weite, diese Stille, diese ganz besondere Atmosphäre, die man als Fan ja nie erlebt. Ich habe diese Stunden immer ganz besonders genossen und während ich das geschäftige Treiben um mich herum so beobachtete dachte ich so manches mal
>Mensch Leute, ich glaube ihr wisst euer Privileg, diese fast erhabene Ruhe vor dem Sturm genießen zu können gar nicht zu schätzen. Ihr nehmt es vermutlich nicht mal wahr. Wie bedauerlich für euch<

Als Fan geht einem die mitreißende Stimmung in einem vollen Stadion natürlich auch durch und durch, aber das ist dann eben wieder eine andere Art von Genuss.
Und so erlebte ich dann jedes mal drei ganz verschiedene Genussphasen. Die Stille am Anfang, dann den Übergang in der kurzen Zeit nach Öffnen der Tore, wenn die ersten „Sänger“ hereinströmen und sich die Arena allmählich füllt, und dann ist man plötzlich für rund zwei Stunden umgeben von lauter „Experten“ von denen jeder Einzelne vor, während und nach dem Spiel ganz genau und am besten weiß, „wie der Hase läuft“ warum er läuft oder nicht läuft und wie er viel besser laufen würde, könnte, sollte, müsste.

Ich fand das bei aller Spannung, bei allem Jubel oder aller Trauer immer irgendwie amüsant.
Leider musste ich meine Arbeit dort nach drei Jahren aus persönlichen Gründen aufgeben, aber ich erinnere mich gern an diese Zeit.
In meiner ersten Saison hatte ich noch Probleme die Spieler auf dem Platz zu erkennen. Im Fernsehen ist das ja kein Problem, aber nun waren die alle so weit weg, denn ich stand ja ganz oben auf der A-Plattform, musste mich ja in der Nähe meines Standes aufhalten. Und bei meinem ersten Lifespiel konnte ich nur zwei Spieler problemlos ausmachen und das war der wegen seiner dunklen Haut unübersehbare Anthony Yeboah und der kleine drahtige Wirbelwind Stig Töfting, der immer überall zu sein schien.
Aber meiner Begeisterung beim Zusehen tat das keinen Abbruch.

Leider komme ich zur Zeit nur noch selten ins Stadion, aber mit dem Herzen bin ich immer dabei, denn durch meine aktive Zeit dort, fühle ich mich dem HSV ganz besonders verbunden.
Und nachdem ich nun die Idee hatte HSV Poster zu kreieren, mache ich auch das wieder mit großer Freude.



Und nun zu meinem Song,

den Ihr Euch hier am Schluss anhören könnt. Auf eigene Gefahr allerdings, denn für feine Ohren könnte er etwas schmerzlich sein. Und damit Ihr versteht warum das leider (noch) so ist, möchte ich Euch die Entstehungsgeschichte dieses Songs erzählen. Dann wird es Euch vielleicht etwas leichter fallen, den Song in seiner derzeitigen Fassung zu ertragen.

Es geschah eines schönen Tages vor rund drei Jahren, dass dieses Lied irgendwie ganz plötzlich und unvermutet, aus mir heraus kam, oder durch mich hindurch, oder wie auch immer. Jedenfalls hatte ich nicht geplant ein Lied zu schreiben.

Ich war an jenem Tag auf der A 23 unterwegs um meine Mutter zu besuchen die in Niederachsen wohnt. Und während Fahrt war ich damit beschäftigt mir kleine Sprüche und Texte für meine Aufnäher auszudenken und plötzlich hatte ich ein paar Reime im Kopf. Irgendwie gefielen mir die, waren aber für Aufnäher viel zu lang und so fing ich ganz spontan an zu singen und ratz fatz, innerhalb von einer halben Stunde hatte ich ein ganzes Lied kreiert und war selbst ganz überrascht aber auch irgendwie selbst begeistert von dieser unerwarteten Eingebung.
Doch was nun? Der Text und die Melodie waren für mich selbst ja noch ganz neu und ich fürchtete sie wieder zu vergessen, wenn ich erst am Ziel angekommen war und durch alles Mögliche abgelenkt werden würde.
Den Text zu sichern war das kleinere Problem. Ich war inzwischen auf der A1 und fuhr schnell die nächste Raststätte an und schrieb den Text auf. Aber Noten so aus dem Kopf schreiben kann ich nicht, also versuchte ich die Melodie auswendig zu lernen indem ich das Lied nun ununterbrochen vor mich hinsang. Und ich hoffte, sie dann so verinnerlicht zu haben, dass ich sie während meines Aufenthaltes bei meiner Mutter nicht wieder vergessen würde.
Und das klappte auch. Und zur Sicherheit sang ich das Lied dann auch noch während der zweieinhalbstündigen Rückfahrt vor mich hin. Das hat dann gereicht.
Die Melodie ist ja eigentlich auch sehr einfach, aber auch die einfachste Melodie bleibt ja nicht zwangsläufig hängen, wenn man sie sich nicht richtig eingeprägt hat.

Zu Hause angekommen, kramte ich schnell mein Keyboard hervor und schrieb dann die Melodie auf, denn mit Hilfe dieses Instrumentes kann ich leidlich Noten schreiben. Das hatte ich also soweit geschafft. Aber was nun?
Ich hatte im Hinterkopf schon die Idee, dass man aus diesem Song evtl. was machen könnte, aber keine Ahnung wie.

Nun begab es sich, dass bei uns im Dorf eine Woche später ein Dorffest war. Flohmarkt, Budenzauber mit reichlich Speis und Trank etc, und......Musik. U.a. spielte da unsere heimische Rockband –die es heute leider nicht mehr gibt – Und da man sich ja kennt, dachte ich, fragen könnte ich ja mal.
Die machten zwar gaaanz andere Musik, aber was soll`s, mehr als nein sagen konnten sie ja nicht.
Und so erzählte ich, dass ich ein HSV Lied geschrieben habe und es gerne mit netter Begleitung aufnehmen würde und ob sie nicht Lust hätten....und so. Und, sie hatten Lust.

Das einzige Problem war, dass sie selbst mitten in der Vorbereitung für eine Tour waren und demzufolge wenig Zeit hatten. Und so hatten wir nur zwei Nachmittage an denen wir zwischen ihren eigenen Übungen meinen Song „mal eben“ zurechtbastelten.

Da es mein Lied war, wollte ich natürlich auch gern mitsingen. Nicht dass ich mich für einen großen Sänger halte, aber dennoch singe ich sehr gern und ich weiß, dass ich zumindest alle Töne sicher treffe und so einigten wir uns, dass ich die zweite Stimme singe.
In diesem Fall war das gar nicht so einfach, denn der Sänger hatte eine solche Rockröhre, dass ich echt kämpfen müsste um mit meinem Stimmchen dagegen zu halten. Es klappte dennoch einigermaßen, aber wegen der geringen Übungszeit, haben sich am Ende ein paar, für feine Ohren, schmerzliche Disharmonien eingeschlichen.

Ein weiteres Problem war es, meine Idee den Refrain betreffend umzusetzen. Ich habe als Refrain zwischen den Strophen die original Stadion Geräuschkulisse mit instrumentaler Untermalung vorgesehen. Speziell den Jubel nach einem Tor und die darauf folgenden Worte des Stadionsprecher
Tooooor für Hamburg .........Hamburg 3 - FC Bayern Nuulll..... ;-) u.s.w
Hummel Hummel Mors Mors, gabs damals noch nicht, da hieß es am Ende noch bitte...danke...

Jedenfalls möchte ich das unbedingt in dem Lied haben, aber das hatten wir natürlich nicht und so haben wir ersatzweise erst mal das Fan Gebrüll eines Life Rockkonzertes von irgendeiner CD da eingebaut.

Nun ja, das Endergebnis ist nicht so ganz wie ich es gerne hätte, aber ich war ja erst mal froh, dass die Jungs überhaupt mitgemacht haben, einfach so, aus Spaß an der Freud, denn ein Profistudio konnte und kann ich mir nicht leisten, und wenn man all diese Umstände bedenkt, so ist das Ganze unterm Strich doch RELATIV gut geworden. Zumindest sind Text und Melodie gut zu erkennen und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass ich das irgendwann noch mal so hinkriege, wie ich es haben will.
Für diesbezügliche Vorschläge bin ich natürlich immer offen. ;-)

Derweil müssen wir uns eben mit dem zufrieden geben, was da ist.

Ich habe das Lied damals in einer Zeit geschrieben, in der „wir“ ganz unten waren. Es war die Endphase der Toppmöller Ära.
Und der Text sollte den Spielern und den Fans auch in schlechten Zeiten Mut machen und Zuversicht geben.
Ich denke, gerade in solchen Zeiten können echte Fans ihre Treue beweisen.


Und hier ist nun das "unterm Strich Ergebnis" "Forever heißt ....für immer"



und der Text dazu.



>Forever heißt für immer<

Forever heißt für immer und wir wissen es genau,
ganz egal was auch gescheh`n mag, wir halten stets zu unser`m HSV

Überall im Leben, gibt`s mal Ebbe und mal Flut,
doch ihr werdet alles geben, denn wir wissen, wenn`s drauf ankommt seid ihr gut.

Refrain lalala, untermalt mit Stadion-Geräuschkulisse

Wenn wir auch mal verlieren, überwinden wir den Schmerz,
denn wir wissen ihr könnt kämpfen, mit Entschlossenheit, mit Einsatz, Mut und Herz

Seit über 40 Jahren kämpft ihr vorne "an der Front"
gegen Angriff und Gefahren, wer außer Euch hat das bisher gekonnt.

Refrain
Instrumental Solo

Wir halten Euch die Treue, was auch passieren mag,
denn forever heißt für immer, wir steh`n zu Euch und zusammen sind wir stark.

Wiederholung erste Strophe
Refrain
Fangesang


HSV


Nun ja, etwas mehr als den HSV gibt es in meinem Leben dann doch noch. Z.B. philosophiere ich gern und treibe mich seit Oktober 06 als "ariane" im Forum philosophie-raum.de herum und diskutiere dort gern über "Gott und die Welt"
Und "Ariane" ist der Name der Protagonistin meines ersten Romans, der 2005 erschienen ist. Vieles darin ist authentisch, denn ich, bzw. Ariane, schildert darin u.a. ein geniales Diätkonzept, welches ich vor 12 Jahren entdeckt und entwickelt habe.
Für mich selbst ist das Thema Diät zwar längst abgeschlossen, aber für viele die gern ein paar Pfunde loswerden wollen, kann die Geschichte sicher hilfreich sein.
Und in dem Buch geht es bei Weitem nicht nur um das Thema Diät, denn Ariane philosophiert auch dort mit "Gott und der Welt" über "Gott und die Welt" und daraus erwachsen viele allgemein nützliche Erkenntnisse, die mit Diät nun gaaar nichts zu tun haben.
Mit Fußball allerdings auch nicht, aber trotzdem hat sich der HSV Fan in mir doch ein klein wenig in die Geschichte hineingemogelt.
Hier die betreffende Passage aus meinem Buch:

>> Lydia schließt gerade ihre Zimmertür auf. Sie nickt ihm kurz höflich zu und verschwindet in ihrem Zimmer. Achim bleibt einen Moment lang überrascht stehen und schaut auf ihre Tür. Dann wendet er sich zögernd ab und geht langsam mit gemischten Gefühlen die Treppe hinunter. Er legt seinen Schlüssel auf die Theke und ist erleichtert, dass Harry gerade nirgends zu sehen ist. Er beschleunigt seinen Schritt und läuft vor sich selbst davon.

Am Bahnhof angekommen hat er noch fast eine Stunde Zeit. In diesem kleinen Bahnhof gibt es nur einen Zeitschriften- und einen Bäckerladen mit ein paar Stehtischen. Er stöbert eine Weile in den Zeitschriften herum und kauft einige davon. Er will während der Rückfahrt nicht noch einmal in Versuchung kommen, in dem Buch zu lesen. Nicht jetzt. Dann nimmt er sich noch ein paar Packungen Zigaretten mit und geht rüber in den Bäckerladen. Eine halbe Stunde und zwei Tassen Kaffee lang steht er dort an einem der kleinen, runden Tische und grübelt vor sich hin. Eine Horde Jugendlicher zieht plötzlich lärmend durch den kleinen Bahnhof, laut grölend und schreckt Achim aus seinen Gedanken .......>Hier regiert der HSV, hier regiert der HSV.
Zweite Liga die Kölner sind dabei, zweite Liga, die Kölner sind dabei<.


Achim muss unwillkürlich schmunzeln. Klar, heute spielte ja der 1.FC Köln in Hamburg und hoffte dringend auf drei Punkte die ihn aus der Abstiegszone holen würden.
Köln, wenn er nur schon dort wäre. Doch dann fällt ihm plötzlich ein, dass er ja in dem gleichen Zug bis Hamburg-Altona fahren würde wo er umsteigen musste, und dass der lärmende Fan Gesang bis dahin nicht enden würde.
Kurz entschlossen trinkt er seinen Kaffee aus, verlässt den Bahnhof und geht hinüber zum Taxistand.
<<

Doch das hier nur am Rande. Mehr darüber oder über mein Hobby Malerei und Grafik-Kunst und was ich sonst so treibe, gibt's demnächst an anderer Stelle unter
www.marchris-visual.de,
denn